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Die 12 Geschworenen
DIE 12 GESCHWORENEN
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| Darsteller | |
| Obmann: | Josef Kriechhammer |
| Nr. 2: | Mike Matl |
| Nr. 3: | Kurt Lenzbauer |
| Nr. 4: | Roland Schmid |
| Nr. 5 | Dominik Niessl |
| Nr. 6 | Michael Grabner |
| Nr. 7 | Günther Payer |
| Nr. 8 | Robin Trießnig |
| Nr. 9 | Hans Geier |
| Nr. 10 | Erwin Slavetinsky |
| Nr. 11 | Martin Klocke |
| Nr. 12 | Stefan Reiter |
| Gerichtsdiener: | Friedrich Lenzbauer |
| Stimme des Richters: | Frank Krämer |

Im Frühjahr 2009 wagte sich das TriLenz Theater Salzburg an eine ganz große Produktion heran: Die 12 Geschworenen im Großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Salzburg.
"Es war immer unser Traum gewesen", sagt Robin Trießnig, "die 12 Geschworenen noch einmal aufzuführen. Immer aber auch an die Bedingung geknüpft, an keinem anderen Ort als dem Großen Schwurgerichtssaal zu spielen."
Doch alles der Reihe nach: bereits 1992 traten die 12 Geschworenen unter der Produktion von Robin Trießnig und der Regie von Kurt Lenzbauer im Großen Schwurgerichtssaal des Landesgerichts Salzburg vor das begeisterte Publikum. Der Erfolg damals war sensationell. Alle Vorstellungen waren mehr als ausverkauft, es mussten viele Leute abgewiesen werden, so dass es nötig wurde, bereits drei Monate später eine neuerliche Aufführungsserie zu spielen.
"Natürlich hofften wir auch diesmal wieder auf einen ähnlichen Erfolg", meint Kurt Lenzbauer. "Die Geschichte um die 12 Geschworenen, die darüber befinden sollen, ob ein Jugendlicher seinen Vater getötet hat oder nicht, hat ja bis heute nichts von seiner Spannung verloren. Die Frage nach Recht und Unrecht und vor allem nach der Gerechtigkeit ist ja immer gegenwärtig."
Seit der Verfilmung des Stoffes von und mit Henry Fonda 1957 wird das Thema immer wieder aufgegriffen. Aus dem Drehbuch entstand das Theaterstück durch den deutschen Autor Horst Budjuhn. Seit der gefeierten Uraufführung in den Münchner Kammerspielen 1958 feiert das Stück Erfolg um Erfolg, wo auch immer es zur Aufführung kommt.
"Wir sind überzeugt, dass sich das Publikum dem Bann des Schwurgerichtssaals genauso wenig entziehen kann wie wir", sagte Robin Trießnig noch vor der Premiere. Und er sollte recht behalten!

